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Der Kosovo - noch immer das Armenhaus Europas

© Spedition Lehnert & Co Speditionen für Osteuropa tägliche Transporte Kosovo

Der Kosovo ist noch immer Konfliktherd Nummer Eins in Europa, gehört zwar nominell immer noch zu Serbien, steht jedoch unter UN-Verwaltung, und die internationale Staatengemeinschaft ist über die Zukunft des Kosovo heillos zerstritten. Vor allem Russland und die USA stehen sich in der Kosovo-Frage unversöhnlich gegenüber. Russland lehnt einen unabhängigen Staat kategorisch ab und stellt sich auf die Seite Serbiens, während die USA eine Unabhängigkeit befürworten. Und die EU? Sie konnte sich bislang noch nicht auf eine gemeinsame Linie festlegen. So liegt die Zukunft des Kosovo vermutlich noch lange im Dunkeln.

Diese Ungewissheit hat dadurch auch erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation des Kosovo. Noch immer hängt das Land am finanziellen Tropf der Industriestaaten, die Unternehmen sind kaum in der Lage notwendige Investitionen vorzunehmen, und ausländische Investoren halten sich wegen der ungewissen politischen Zukunft fast völlig zurück. Die Wirtschaft des Kosovo liegt am Boden.

Die Infrastruktur im Kosovo erscheint auf den ersten Blick als funktionierend. Sind doch die Hauptverkehrsstraßen in einem guten Zustand. Allerdings kann man viele Orte immer noch ausschließlich über Schotterpisten erreichen. Der Bau einer Autobahn ist schon lange in Planung, aber mehr auch nicht. Die Eisenbahnverbindungen sind aufgrund der Topografie des Landes sehr eingeschränkt. Die Gesamtlänge des Schienennetzes beträgt nur knapp über 300 Kilometer. Der Kosovo verfügt nur über einen einzigen zivilen Flughafen in der Nähe der Hauptstadt Priština, aber mit sehr guten Verbindungen nach Deutschland.

Die mangelnde Infrastruktur bringt auch erhebliche logistische Probleme für die Wirtschaft. Es gibt keine Häfen, es gibt keine Autobahnen, der gesamte Warenverkehr wird über Hauptstraßen und zu einem kleinen Teil mit der Eisenbahn abgewickelt.

Das große kulturelle Erbe des Kosovo droht zu verfallen. Viele Klöster und Kirchen wurden bereits zerstört. Der Erhaltung von historischen Baudenkmälern wird kaum Bedeutung beigemessen. So verwundert es auch nicht, dass der Balkan-Tourismus am Kosovo völlig vorbei geht. Auch deshalb, da jegliche touristische Infrastruktur fehlt.

 

Pressemeldungen zum Thema Kosovo

WDR Europa Forum: Thaci bekräftigt, dass das Kosovo die Mitgliedschaft in der Europäischen Union wie auch der Nato anstrebt

Köln/Ljubljana (ots) - Der Premierminister des Kosovo, Hashim Thaci, hat bekräftigt, dass sein Land in allernächster Zeit die Mitgliedschaft in der Europäischen Union wie auch in der Nato anstrebt. "Unser Ziel ist es, schon bald dazuzugehören. Wir arbeiten hart daran, uns diese beiden Perspektiven rasch zu eröffnen", erklärte Thaci im Rahmen des vom Westdeutschen Rundfunk im slowenischen Ljubljana veranstalteten Europa Forums. Sein Land treibe derzeit weitere Reformen voran und benötige die Aussicht auf Teilhabe in den europäischen Institutionen, um bei den Bürgern überzeugend wirken zu können. Das Kosovo werde auch künftig ein multi-ethnischer Staat bleiben, in dem niemand diskriminiert werde, verdeutlichte der Premierminister. "Schon jetzt haben wir normale Beziehungen zu unseren Nachbarn, und das wird in nächster Zeit auch für Serbien gelten", gab sich Thaci optimistisch, dass die Spannungen zwischen den beiden Ländern abnehmen werden.

    Der deutsche EU-Parlamentarier Elmar Brok dämpfte dagegen zu große Erwartungen an eine schnelle EU-Erweiterung für die Balkan-Staaten. "Mit Kroatien gibt es kein Problem, aber die übrigen Balkanländer müssen erst ganz konkret demokratische Verhältnisse vorweisen, ehe man über einen Beitritt nachdenken kann. Solange es ausländische Truppen braucht, damit sich Menschen nicht an die Gurgel gehen, ist eine Mitgliedschaft undenkbar", erklärte Brok.

Pressekontakt:
Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, annette.metzinger@wdr.de
00386 1 4305792

 

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